Samstag, 16. September 2017

Landscapes New Mexico and Arizona



Das Video zeigt neue 15 Ölgemälde aus diesem Jahr. Die Motive habe ich während
meiner sechswöchigen Tour 2015 nach Neu Mexiko und Arizona fotografiert, im Skizzenbuch
sowie in Aquarell- und Pastellstudien aufgezeichnet.

Es folgen demnächst 15 Pastellarbeiten und 15 Aquarelle zum gleichen Thema.

Sonntag, 3. September 2017

Ausflug zu den Sandia Mountain



Mein Ausflug zu den Sandia Bergen fand 2015 statt.

Die Sandia Mountains befinden sich östlich der Stadt Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico. Der höchste Berg dieses Gebirgszuges ist der Sandia Crest mit 3255 m Höhe. Der touristisch bedeutendere Berg ist der Sandia Peak (2957 m). Von dem Sandia Peak ausgehend führt die (momentan) zweitlängste Seilbahn der Welt, der Sandia Peak Tramway, in die Ebene, auf der sich Albuquerque befindet. An der Gipfelstation der Bahn befinden sich ein Restaurant und viele Picknick-Plätze. Auf der anderen Seite des Berges führt eine weitere Seilbahn, die allerdings bedeutend kürzer ist, den Berg hinab.
Die Sandia Mountains eignen sich zu vielerlei Freizeitaktivitäten, unter anderem zum Mountain-Biking, Wandern und im Winter auch zum Ski-Fahren. Der Name stammt ursprünglich aus dem Spanischen und bedeutet Wassermelone. Vermutlich gaben die ersten spanischen Entdecker dem Gebirge diesen Namen aufgrund des Rotschimmers der Berge bei Sonnenuntergang.



Montag, 20. März 2017

Donnerstag, 29. Dezember 2016

ART TENTATION MONACO 2016

Art Tentation Monaco 2016


Die Art Tentation Monaco 2016 fand vom 22. bis 25. September in Monte Carlo statt.


In einem YouTube Video zeige ich einige Eindrücke über teilnehmenden Galerien
und den Arbeiten ihrer Künstlern, natürlich auch Fotos von Monte Carlo.


Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.



Samstag, 3. Dezember 2016

Armenien, ein unbekanntes Land.



            
Kulturdialog Armenien  https://youtu.be/EnqvFXN-DdM  
und Fotomaterial aus den vom Kultur Dialog organisierten
Rundreisen.

Weiteres Film und Bildmaterial: https://youtu.be/bL7Rh0cochw

Armenien, Land

Armenien ist ein Binnenstaat im Kaukasus und liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei.
Bevölkerung: 2,977 Millionen (2013) Weltbank
Amtssprache: Armenische Sprache
Währungen: Arche Noah, Armenischer Dram

Armenien ist ein uraltes christliches Land, mit einer eigen Sprache und Schrift und einer christlichen Kirche, die bereits Anno 600 Staatskirche wurde und eine große historische Vergangenheit hat.   



S.H. Garegin II, Oberster Patriarch
(Katholikat aller Armenier in Edžmiadzin/Armenien)




Die Geschichte Armeniens ist natürlich geprägt von der Erinnerung an die Opfer die durch die türkische Verfolgung und die Zeit während der sowjetischen Herrschaft, die noch heute nachwirkt, weil dieses Land auch weitgehend von Energielieferungen aus Russland und Iran abhängig ist.


Das große Kapital kommt weitgehend von den Auslands-Armeniern und fließt überwiegend in die Metropole Eriwan. Die abendlichen Werbemittel stehen denen in USA an nichts nach.





In Eriwan herrscht eine rege Bautätigkeit, große neue Boulevards mit parkähnlichen Zwischenräumen und acht bis zehnstöckigen Hochhauszeilen entstehen. Alles in sehr aufwändiger Bauweise aus dem dort landesüblichen rotgelben und beigen Gestein gebaut.

Sieht sehr gut aus, aber die Steine werden vor Ort geschnitten und gesägt, leider tragen die Arbeiter keinen Atemschutz, was sicher zu einer Staublunge führt.
Was den Autoverkehr betrifft, muss man starke Nerven haben. In Eriwan wird sehr schnell und auf den teilweise dreispurigen Straßen gefahren.  Neben Rotlicht oder Grün zeigt ein daneben liegender Signalkasten die Sekunden an, wie lange die jeweilige Phase noch dauert.  

Man begrüßt sich mit lautem Hupen oder macht sein neben sich fahrenden Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass man die Spur wechseln will oder sonstiges. Jetzt ist mir auch klar geworden, wozu eine Hupe dient. Ohne Hupen geht es nicht, trotzdem habe ich kein zerbeultes oder beschädigtes Auto gesehen.

Überwiegend werden in Eriwan fast nur große Limousinen, neuste Geländewagen deutscher und japanischer Hersteller gefahren. Dazwischen sieht man Taxis,

die in alten Ladas oder Fahrzeugen aus ehemals sowjetischer Produktion kommen. Dabei handelt es sich um Taxis, die aus dem Umland von Eriwan kommen, um sich ein par Drams (die armenische Währung) zu verdienen. Lediglich die Funktaxis kommen aus Eriwan. Ob es Lizenzen für die Taxis aus dem Umland gibt, konnte ich nicht ermitteln.
Die Fahrkosten innerhalb der Metropole Eriwan betrage in der Regel 600 Drams, was nach unserer Währung etwa einem Euro entspricht. Ein Liter Benzin mit höherer Oktanzahl kostet 460 Drams, also nicht einmal ein Euro.

Da Armenien eine eigene Schrift besitzt, aber die Stadt- und Straßenpläne für die Touristen mit lateinischer Buchstaben beschriftet sind,  kann man den Taxifahrern nicht zeigen wohin man will, denn die Taxifahrer können die lateinische Schrift  nicht lesen und so kommt man ohne einheimische Führer nur mit ans Ziel.

Einmal hat uns eine Polizeistreife unterwegs aufgenommen und nach einigen Telefonaten mit ihrer Zentrale ins Hotel gefahren. Sie kannten dann sogar meinen Namen. Kommt sicher daher, weil man sich mit allen Passdaten anmelden muss.
Wenn man von Eriwan wieder in Bad Godesberg angekommen ist, meint man hier herrsche Friedhofsruhe.       

Die Menschen in Armenien sind aber von großer Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Sie leben überwiegend noch im Familienverbund.
Die Umgangssprache ist armenisch oder russisch, Armenier mit höherer Schulbildung beherrschen überwiegend auch die englische Sprache. Unsere Gastgeber, die Stiftung Kulturdialog Armenien, hatten uns von Studenten die Germanistik studieren als Führer begleiten lassen.
Die Speisen sind hervorragend, die landwirtschaftlichen Produkte könnten bei uns als Bio-Produkte verkauft werden. Das Frühstück in unserem Garni-Hotel war überwältigend. Verschiedene Brotsorten, Gebäck, Joghurt, Käse, Wurst, Schinken, Konfitüren, eingelegtes Obst, verschiedene Säfte, frisches Obst, Kaffee und Tee, einfach vorzüglich. Die Kosten des großzügigen Zimmers mit Bad und Frühstück betrugen 60,00 Euro, also 30,00 Euro pro Person.

Alle Künstler des Workshops waren in der Villa Delenda untergebracht. Wir wurden morgens um 10:00 Uhr von Taxis abgeholt oder konnten  gemeinsam zum Armenian Center for Contemporary Experimental Art gehen.
Armenisches Zentrum für Zeitgenössische und Experimentelle Kunst ( NPAK / ACCEA )
Dort entstanden dann die Arbeiten der Künstler unter dem Titel “TIME AND SPACE”. Natürlich zeitgenössisch und überwiegend gegenstandslos.  Drei Künstler waren daneben noch musikalisch tätig und komponierten ein Musikstück für Hang, Harfe und Duduk. Das Stück wurde anlässlich der Vernissage uraufgeführt. 
Neben den Vorträgen und Diskussionen der internationalen Teilnehmer der Konferenz hat es „KulturDialog Armenien“ deshalb arrangiert, dass der Kunstworkshop „Zeit und Raum“ im NPAK/ACCEA (Armenisches Zentrum für Zeitgenössische und Experimentelle Kunst) veranstaltet werden kann. Die Workshopteilnehmer sind die Künstler


Jürgen Middelmann (Bonn, Deutschland)

Rosa Gisladottir (Reykjavik, Island)
Yuriy Ivashkevich (Frankfurt, Deutschland) 
Tigran Sahakyan (Jerewan, Armenien) 

Martina Stock (Salzburg, Österreich)

Tamara Volgger (Salzburg, Österreich) 


Hamlet Havsepyan (Jerewan, Armenien)

Ashot Grigoryan (Jerewan, Armenien)


Harutyun Chqolyan, Flöte (Jerewan, Armenien)

Christian Schratt, Duduk (Salzburg, Österreich)

Zu hören und zu sehen im Video, welches ich nach unserer Rückkehr aus den dort von mir gemachten  Bild- und Filmaufzeichnungen produziert habe: 

Erzbischof Asoghik Karapetiyan
(Direktor der Kirchenmuseen und Archive von Etschmiadzin)
und die
Präsidentin von „Kulturdialog Armenien“, Sona Harutyunyan

http://youtu.be/EnqvFXN-DdM  



Montag, 24. Oktober 2016

Rheinromantik



Die Zeitspanne ab Ende des 18. bis hinein ins späte 19. Jahrhundert gilt als die Zeit der Rheinromantik. Vor allem Künstler und Literaten suchten in der Zeit der beginnenden Industrialisierung das Unverfälschte und Ursprüngliche der Natur.

©  Fritz Engelhardt,Weinlese, Pastell, 50 cm x 70 cm, 2016

Erste Spuren dieser beginnenden romantischen Verklärung finden sich schon bei Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin und Heinrich von Kleist. Doch erst die Beschreibung Friedrich Schlegels von seiner Rheinreise 1802 und das 1801 von Brentano veröffentlichte Gedicht „Zu Bacharach am Rheine“, der damit einen der wohl berühmtesten Rheinmythen schuf, lösten den frühen Rheintourismus aus.

©  Fritz Engelhardt, Aurora, Siebengebirge, 80 cm x 100 cm, Öl auf Baumwolle, 2013

Romantische Reiseberschreibungen von Achim von Arnim, Clemens Brentano und Victor Hugo erhielten mit den Bildern von William Turner, Lasinzky und Christian Georg Schütz ein Gesicht.

Lord Byron machte die Rheinlandschaft in England berühmt und die Aufhebung der französischen Kontinentalsperre 1814 brachte die britische Aristokratie ins Rheintal.

©  Fritz Engelhardt, Niederdollendorf, Aquarell, 36 cm x 48 cm, 1997 
Mit der Einrichtung einer regelmäßigen Schiffsverbindung  zwischen Köln und Rotterdam 1825 und einer weiteren Verbindung zwischen Köln und Mainz 1827 war der Rheintourismus nicht mehr aufzuhalten.

Schon in der Mitte des 19. Jahrhundert sollen es jährlich etwa 1 Millionen Menschen gewesen sein, die die Schönheiten des Mittelrheintals an Bord eines Schiffes genossen haben.